Auf den Spuren Johann Sebastian Bachs und Felix Mendelssohn Bartholdys
Exkursion des Lehrerkollegiums nach Leipzig
Zu den vielfältigen Traditionen, die an den Privatschulen des Campus Berufsbildung e.V. am Standort Friedrichstraße 231 gepflegt werden, gehört die kulturelle Betätigung des Lehrerkollegiums. In regelmäßigen Abständen nehmen sich die Kolleginnen und Kollegen Zeit, um interessante Kulturstätten unseres Landes zu besuchen. Am ersten Dezemberwochenende 2011 führte uns der Weg nach Leipzig, der traditionsreichen Messe- und Universitätsstadt.
Unter der sachkundigen Führung des Historikers Dr. Reichelt wurden wir mit Geschichte und Gegenwart Leipzigs vertraut, lernten den bedeutenden Messestandort in einer imposanten Stadtführung näher kennen und erfuhren, wie sich Leipzig zum internationalen Zentrum des Pelzhandels entwickelte. Neben Frankfurt am Main ist die Messestadt auch ein historisches Zentrum des Buchdrucks und des Buchhandels. In ihren Mauern beherbergt die Stadt eine der ältesten Universitäten Deutschlands sowie die ältesten Hochschulen für Musik und Handel unseres Landes überhaupt.
Weit über Deutschlands Grenzen hinaus ist auch Leipzigs musikalische Tradition bekannt. Sie ist untrennbar verbunden mit dem Wirken Johann Sebastian Bachs und Felix Mendelssohn Bartholdys.
Das Gewandhausorchester und der Thomanerchor haben den musikalischen Ruf Leipzigs in die Welt getragen.
Natürlich durfte bei unserer Stadtführung auch der Blick auf ein besonderes Wahrzeichen nicht fehlen - der Blick auf das Völkerschlachtdenkmal. Dieses monumentale Bauwerk wurde vor knapp einhundert Jahren (1913) anlässlich der hundertjährigen Wiederkehr der bis dahin größten Feldschlacht der Weltgeschichte eingeweiht. Vom 16. bis 19. Oktober 1813 kämpften die Truppen Österreichs, Preußens, Russlands und Schwedens gegen die Armeen Kaiser Napoleon Bonapartes. Soldaten aus mehr als einem Dutzend Staaten schlugen hier die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege.
Beeindruckend sind die Ergebnisse der umfangreichen Bautätigkeit im Umfeld des damaligen Immobilienskandals im Stadtzentrum. Aufwändig und detailgetreu restaurierte historische Immobilien - so die Mädlerpassage oder der Bartels Hof - lassen Geschichte lebendig werden. Dass eine Einkehr in Auerbachs Keller nahezu obligatorisch gewesen ist, versteht sich. Kurzum: Wir haben viele interessante Eindrücke mit an unsere Berliner Wirkungsstätte genommen. Und manches davon wird sicher auch in den Unterricht einfließen.









