Fachkraft für Gesundheitstourismus und -prävention
Das Interesse an Health-Care- und Wellness-Urlauben steigt. Auf der Suche nach Fitness und Entspannung wächst die Nachfrage nach sportlicher Betätigung im Urlaub ebenso wie nach Kosmetikbehandlungen und Gesundheitsanwendungen. Wohlfühl-Programme aus aller Welt werden angeboten: zum Beispiel Ayurveda aus Indien, La-Stone-Therapie mit Wurzeln in China und Shiatsu als japanische Variante der Akupressur. Aber auch schon fast vergessene Behandlungsmethoden wie die Kneipp-Therapie gewinnen wieder an Beliebtheit. Diesem Trend folgend werden immer häufiger Kurz- und Wochenendreisen in Wellness-Hotels gebucht.
Fachkräfte für Gesundheitstourismus und -prävention sind hier als Berater gefragt, die ihre Kunden informieren und Angebote für die unterschiedlichsten Interessenlagen empfehlen können.
Auch die Bedeutung der Senioren für den Tourismus wächst kontinuierlich, schneller als ihr Anteil in der Gesamtbevölkerung. Damit wandeln sich auch die Anforderungen an eine Urlaubsreise: Während herkömmliche Erholungs- und Badeurlaube an Bedeutung verlieren, werden Bereiche wie Gesundheit, Natur und Kultur immer beliebter. Fachkräfte für Gesundheitstourismus und -prävention werden vermehrt auch die ältere Zielgruppe berücksichtigen, wenn sie neue Gesundheitsangebote planen. Dazu werden sie sich gezielt über geeignete Ernährungs- und Bewegungspläne für Senioren informieren und dadurch den Bereich des Gesundheitstourismus auch für ältere Reisende attraktiv gestalten.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
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