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Gesund ernähren – gesund bewegen

Gesund ernähren – gesund bewegen

In den letzten Ausgaben der Serie „Gesund ernähren – gesund bewegen“ wurde eine gesunde und ausgewogene Ernährung hervorgehoben und es wurde darauf eingegangen, wie bereits bei den kleinen Ernährungsfehler gemacht werden. Doch ebenso wichtig wie eine gesunde Ernährung ist eine ausreichende Bewegung. Und darum geht es in der heutigen Ausgabe.

Ausreichende und gesunde Bewegung

Fakt ist, dass laut WHO im Jahr 2020 Depressionen weltweit die zweithäufigste Ursache für gesundheitliche Beeinträchtigungen sein werden.
Fakt ist auch, dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit eines Menschen mit dem 25. Lebensjahr ihren Höhepunkt erreicht hat.
Tatsache ist aber auch, dass jeder Mensch etwas dagegen tun kann.
Die Lösung bzw. die Wunderwaffe ist eine ausreichende und angemessene Bewegung.

Dabei spielt es keine Rolle, welche Art von Bewegung sie bevorzugen:Walking, Radfahren, Schwimmen, Tanzen oder Laufen.
Bereits 30-45 Minuten am Tag genügen, um die eigene Lebensqualität deutlich zu steigern, um gesünder zu leben und – vor allem – um länger zu leben.

Laufen als eine Art Wundermittel

In Deutschland laufen täglich mehrere Millionen Menschen und der Trend hält weiter an.
Kein Sport ist so einfach und überall durchzuführen und kein Sport ist so effektiv. Denken Sie an die Kinder, die unter normalen Umständen jeden Tag umgerechnet 10 Kilometer in Bewegung sind – nur heißt es da ‚spielen’ und nicht ‚joggen’.

Welche Auswirkungen hat das Laufen auf ihren Körper
-    Laufen kräftigt das Herz, das folglich mehr leisten kann.
-    Laufen kräftigt die Lunge, folglich verbessern sich die Sauerstoffaufnahme und die Durchblutung.
-    Laufen verbessert die Funktion der Muskelzellen, so wird die Durchblutung gesteigert.
-    Laufen kräftigt das Immunsystem.
-    Laufen sorgt für eine bessere Durchblutung des Gehirns und versorgt es mit der doppelten Menge Sauerstoff.
-    Laufen hält das Gehirn jung, da neue Verknüpfungen der Gehirnzellen entstehen.
-    Laufen schärft das Gedächtnis und verbessert das Lernvermögen.
-    Laufen senkt den Ruhepuls.
-    Laufen senkt das Risiko, an Depressionen zu erkranken, und befreit von Stress.
Dennoch sollten Sie beachten, dass man seinen Körper am besten durch langsames Laufen trainiert und dabei auch Fett verbrennt. Der Kölner Sportmediziner Prof. Richard Rost bewies, dass „der Mensch, sobald er 4 Jahre ist, auf Leistung getrimmt wird. So laufen viele Menschen, wie sie arbeiten: verbissen, angestrengt, leistungsorientiert, erfolgssüchtig.“
Doch das Geheimnis heißt: Ultra-Light-Lauf. Locker, leicht, lächelnd.

Noch ein paar Tipps (bevor sie loslaufen):

1.    Laufen Sie nie ohne Stretching-Übungen los, um Verletzungen zu verhindern. Laufen Sie die ersten 5 Minuten nicht zu zügig, damit der Körper auf die richtige Betriebstemperatur kommt. Anschließend lockern Sie mit Stretching Ihre Muskeln.
2.    Sorgen Sie für geeignetes Schuhwerk, denn der harte Asphalt kann sich schädlich auf Sehnen und Bänder in den Gelenken auswirken. Unsere Gene sind lockeren Waldboden gewohnt.
3.    Trinken Sie im Rahmen Ihres Lauftrainings etwa 0,3 bis 0,5 Liter Wasser, denn der Körper besteht durchschnittlich zu 60 Prozent aus Wasser. Bei einem geringen Wasserverlust reagiert der Körper mit körperlichem und geistigem Leistungsabfall. Selbst wenn sie langsam laufen, fangen sie nach kurzer Zeit an zu schwitzen.

Quellen:
www.who.int
Dr. med. Ulrich Strunz. Forever young – Das Erfolgsgeheimnis. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
Dr. med. Ulrich Strunz. Forever young – Laufend gesund. Wilhelm Heyne Verlag, München

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