Zielgruppengerechte Methodik und Didaktik

Mit dem modularen System, das heute allgemeine Wertschätzung erfährt, ist die Campus Berufsfachschule in der Lage, flexibel auf inhaltliche Anforderungen zu reagieren.

Das von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung bestätigte modulare System ermöglicht sowohl die Vermittlung und Aneignung elementarer Bildung als auch die gezielte Spezialisierung auf den verschiedensten Gebieten der Betriebswirtschaft und der EDV sowie der Schlüsselqualifikationen. Die Module sind so strukturiert, dass exakte Lernziele, zeitlich und inhaltlich ab- und begrenzte Bildungsabschnitte, notwendige Vorkenntnisse und das zu erreichende Niveau klar bestimmt sind.

Das Modulkonzept ist didaktisch-methodisch vielfältig einsetzbar und wird ergänzt durch

  • spezielle Lernsoftware;
  • zieladäquaten Einsatz des Internets;
  • von der Campus Berufsfachschule entwickelte unterrichtsbegleitende Materialien;
  • Aufgabensammlungen;
  • Projektarbeiten;
  • Fallstudien;
  • Lernspiele.

Die Umsetzung des modularen Bildungskonzepts erfolgt unter Anwendung bewährter didaktischer Prinzipien.

Unter Berücksichtigung der Gesamtziele des jeweiligen Bildungsganges und unter Beachtung der Zugangsvoraussetzungen der Schüler werden vom Modulziel aus die an den einzelnen Unterrichtstagen zu realisierenden Ziele abgeleitet und didaktisch-methodisch aufbereitet.

Die Vorbereitung der einzelnen Instruktions- und Trainingseinheiten erfolgt erkenntnisprozessgerecht. Ausgangspunkt ist der von Johann Heinrich Pestalozzi formulierte Gedanke, dass Anschauung das Fundament der Erkenntnis ist. Anschaulich zu unterrichten bedeutet zugleich, solche didaktischen Grundsätze zu realisieren wie

  • vom Konkreten zum Abstrakten,
  • vom Einfachen zum Komplizierten.

Erkenntnisprozessgerechte Unterrichtsplanung, -Vorbereitung und Gestaltung impliziert - kurz gefasst folgende Vorgehensweise, verständlicherweise in unterschiedlicher zeitlicher Gewichtung:

  1. Anschauung
  2. Abstraktion
  3. Übung
  4. Anwendung.

Seit langem hat sich auch bei Campus & more die in der Berufsbildung typische Vier-Stufen-Methode bewährt. Als Empfehlung kann gelten, zum Ausgangspunkt eine Problemsituation zu wählen, die Interesse weckt und zum Denken anregt, zum Suchen nach geeigneten Lösungswegen. Entwicklungsfördernde Aufgabenstellungen sind entscheidend für die Entfaltung der Aktivität der Schüler.

Ein solches Vorgehen zielt auf eine handlungsorientierte Unterrichtung, eine die Aktivität und zunehmende Selbständigkeit fordernde und fördernde Lehre. Um dieses Tätigkeitskonzept zu realisieren, werden zieladäquate Aufgabensammlungen entwickelt, die auch unterschiedliche Niveaustufen abdecken können. Damit wird zugleich ein Beitrag zur Lösung des komplizierten Problems differenzierter Unterrichtsgestaltung geleistet.

Im Sinne rationellen Vorgehens bei der Unterrichtsvorbereitung und Gestaltung ist es Praxis, für jedes Modul einen Ordner anzulegen, der

  • die aufbereiteten Lernziele
  • zieladäquate Aufgaben
  • Lösungen
  • an der Praxis orientierte Materialsammlungen
  • Folien
  • Tafelbilder
  • Hinweise auf Videos
  • Klausuren/Musterlösungen
  • weiterführende Literatur

enthält.

 

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