Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher

Möchten Sie Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern?

Kinder brauchen Begleitung in Ihrer Entwicklung. Als Erzieher*in tragen Sie dazu bei, dass kleine Menschen lernen, sich im Leben zurecht zu finden. Klingt spannend?

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Campus TVAusbildung Sozialpädagogik

Wie sieht der Alltag der Ausbildung für Erzieher*innen aus und was für Fragen haben Auszubildende in sozialen Berufen? Im Cap & Couch-Gespräch gibt die Erziehungs­wissenschaftlerin Tatiana Zueva Einblicke in die Berufs­ausbildung im Bereich Pädagogik.

Ausbildung im Bereich Pädagogik bei Campus Berlin

Als Erzieherin bzw. Erzieher arbeiten Sie in verschiedenen pädagogischen Einrichtungen, wie z.B. in Kitas, Horten, Heimen, Schulen, betreuten Wohneinrichtungen oder Beratungsstellen, Integrationskindergärten oder -horten, Vereinen oder Freizeiteinrichtungen. Auch der Einsatz in therapeutischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche ist möglich.

In all diesen Tätigkeitsfeldern wird verstärkt auf die sprachlichen, sozialen und kulturellen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen geachtet, um diese dann pädagogisch sinnvoll fördern zu können. Campus Berlin bereitet Sie gezielt auf diese anspruchsvolle Aufgabe vor, denn wir sind überzeugt davon, dass pädagogisches Geschick entscheidend dazu beiträgt, Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Herkunftsfamilien in das öffentliche Leben zu integrieren.

Ein Schwerpunkt dabei ist die Sensibilisierung für Entwicklungsprozesse, um die Potentiale und Ressourcen besser erkennen zu können.

Erwerben Sie eine Zusatzqualifikation für Erzieher*innen

Ab sofort bieten wir unseren Studierenden eine besondere, ergänzende Qualifikation an: Im Rahmen der Ausbildung kann man bei uns die Gebärdensprache lernen und sich damit für die Bildung und Betreuung schwerhöriger und gehörloser Kinder qualifizieren.

So freuen wir uns sehr, unseren Studierenden diese Zusatzqualifikation anbieten zu können, die ihre Berufschancen maßgeblich erhöht.

Nachfrage an Erzieherinnen und Erziehern

Allein im kommenden Jahr werden in Kitas und Schulhorten ca. 1.400  Erzieher*innen gebraucht. Das neue Kita-Gesetz garantiert weitere 1.800 Stellen für ausgebildete Erzieher*innen. Hinzu kommt, dass in den nächsten Jahren viele Erzieherinnen und Erzieher in Berlin, die momentan noch in Kinderbe­treuungsstätten tätig sind, in den Ruhestand gehen werden. Das heißt, es wird auch zukünftig eine stabile Nachfrage nach ausgebildeten Erziehern*innen geben.

Die Ausbildung bei Campus Berlin am Standort Südkreuz befähigt Sie zur eigenverantwortlichen Erziehung, Bildung und Betreuung in allen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern.

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Ablauf der Ausbildung

Dauer: 3 Jahre

Unterricht: Montag - Freitag von 8:30 - 14:45 Uhr in unser Fachschule für Sozialpädagogik am Standort Südkreuz.

Ort der Ausbildung

Fachschule für Sozialpädagogik

Geneststr. 5
10829 Berlin

zur Karte
Standort Südkreuz

Telefon: 030 / 755 121 000
E-mail: erzieher@campus-bb.de

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Beobachtung und Planung

  • Verhalten und Befinden der betreuten Kinder und Jugendlichen beobachten
  • Beobachtungsergebnisse und andere Informationen nach pädagogischen Grundsätzen analysieren und beurteilen, etwa den (altersgemäßen) Entwicklungsstand, die Motivation und das Sozialverhalten, außerdem Kenntnisse, Fertigkeiten und Lernfortschritte, psychische Stabilität und Verhaltensauffälligkeiten
  • Erziehungspläne erstellen; dabei vor allem Vorgaben der Einrichtung, rechtliche und organisatorische Vorgaben, Erziehungsziele, Erziehungsmittel und spezielle Erziehungsprobleme berücksichtigen
  • geplante Aktivitäten und pädagogische Maßnahmen vorbereiten, orientiert an individuellen Neigungen und Fähigkeiten der Betreuten sowie an den pädagogischen Zielen
  • Anschauungsmaterial wie Bildtafeln und Arbeitsblätter erstellen
  • Ausflüge, Feiern und andere Veranstaltungen vorbereiten

 Musisch-künstlerische Förderung

  • zusammen zeichnen, malen, formen, etwa mit Ton und Farbe
  • in verschiedenen gestalterischen Techniken anleiten, beispielsweise Linolschnitt, Batik, Stoffdruck
  • gemeinsam singen und musizieren

Mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Förderung       

  • die Entwicklung feinmotorischer und manuell-technischer Fähigkeiten und Fertigkeiten fördern
  • eine systematische Begegnung der Kinder mit Naturphänomen unterstützen, z.B. durch jahreszeitliche Naturbetrachtungen

Erziehung und Betreuung        

  • zu entwicklungsfördernden, kooperativen, kommunikativen und kreativen Beschäftigungen, wie freiem oder gelenktem Spiel oder Teamarbeiten, anregen und ggf. dabei anleiten
  • Schulkinder beim Anfertigen der Hausaufgaben betreuen und unterstützen
  • körperliche Entwicklung der Kinder fördern, etwa durch Spiele im Freien, Bewegungsspiele und Sport (wie Jazzgymnastik, Ballspiel)
  • Konzentrationsübungen und andere förderpädagogische Maßnahmen durchführen
  • Kinder und Jugendliche in ihrer sprachlichen Entwicklung fördern, kindgerechtes Fremdsprachentraining leiten
  • Maßnahmen zur Leseförderung durchführen, z.B. Kindern vorlesen oder gemeinsam Bilderbücher betrachten
  • Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund integrieren und beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen
  • betreute Personen im Rahmen von Erziehungszielen (z.B. Toleranz und Gewaltfreiheit) in Konfliktsituationen unterstützen: Streit schlichten, körperliche Auseinandersetzungen unterbinden, Konfliktgespräche führen 
  • als Ansprechpartner*in bei Problemen zur Verfügung stehen; Kinder in Schwierigkeiten trösten

 Pflege 

  • Ruhepausen und Schlafzeiten überwachen
  • warme und kalte Speisen zubereiten
  • leichte Erkrankungen und Verletzungen behandeln
  • Kleinkindern oder Menschen mit Behinderung bei Aktivitäten wie Zähneputzen, Essen oder Anziehen helfen

Dokumentation

  • Erziehungsmaßnahmen und deren Ergebnisse dokumentieren, etwa Berichte über Einzelfallentwicklungen oder Gutachten für Jugendämter erstellen
  • erzieherische Arbeit im Team reflektieren    
  • je nach Aufgabenstellung und Sachlage Fachleute aus Medizin, Psychologie sowie andere sozialpädagogische Fachkräfte oder Behörden (z.B. Jugendämter) konsultieren und mit ihnen zusammenarbeiten

Information       

  • Informations- und Aufnahmegespräche mit Eltern und Erziehungsberechtigten bzw. anderen Angehörigen führen
  • Elternabende durchführen und Elternarbeit innerhalb der entsprechenden Einrichtung koordinieren
  • Hilfskräfte, ehrenamtliche Mitarbeiter*innen und Praktikant*innen anleiten

Quelle: Berufenet

Auslandspraktikum

Angebot für Student*innen der Fachschule für Sozialpädagogik bei Campus Berlin

Seit 2013 können Student*innen der Fachschule für Sozialpädagogik im Rahmen des Erasmusplus-Programmes ein 20-wöchiges Auslandspraktikum absolvieren. Sie erhalten eine finanzielle Unterstützung in Form eines Stipendiums durch den Eramusfond. Bisher waren Teilnehmer*innen in Devon (England) und in Schweden. Wir haben aber auch Partner in Rumänien, der Türkei und Österreich. Grundsätzlich ist aber jedes Land der Europäischen Union möglich, wenn Kenntnisse der jeweiligen Landessprache auf B1 Niveau nachgewiesen werden können. Eine Ausnahme bilden bilinguale Kindergärten im Gastland.

Diese Erfahrung wird für die Entwicklung unserer Studierenden, sowohl beruflich als auch privat, eine unvergleichbare Gelegenheit.
Wir freuen uns darüber, ihnen diese Chance eröffnen zu können!

Häufig gestellte Fragen

Wer kann Erzieher*in werden?

Um die Ausbildung bei Campus Berlin beginnen zu können müssen Sie gesundheitlich und persönlich geeignet sein. Um die Zugangsvorraussetzungen zu erfüllen benötigen Sie:

  • Abitur und ein 8-wöchiges Praktikum im sozialpädagogischen Bereich oder
  • MSA (Realschulabschluss) und - eine 2-jährige Ausbildung im Sozialpädagogischen Bereich
                                                                    z.B. Sozialassistenz oder
                                                                - eine 3-jährige Ausbildung oder
                                                                - 4 Jahre Berufserfahrung

Was machen Erzieher*innen?

Erzieher*innen beobachten das Verhalten und Befinden der Kinder, die sie fördern und betreuen. Sie analysieren die Ergebnisse nach pädagogischen Grundsätzen und beurteilen Entwicklungsstand, Motivation oder Sozialverhalten. Auf dieser Grundlage erstellen Erzieher*in langfristige Erziehungspläne und bereiten Aktivitäten sowie pädagogische Maßnahmen vor. Sie fördern die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder, indem sie diese zu kreativer Betätigung sowie zu freiem oder gelenktem Spielen anregen. Sie reflektieren die erzieherische Arbeit im Team, gegebenenfalls auch zusammen mit Fachleuten aus Medizin und Psychologie oder mit anderen sozialpädagogischen Fachkräften. Zu Eltern bzw. Erziehungsberechtigten halten sie engen Kontakt und stehen diesen informierend und beratend zur Seite.

Wo kann ich als Erzieher*in arbeiten?

Als Erzieher*in arbeiten Sie hauptsächlich in Kindergärten, Kinderkrippen sowie Horten oder Heimen für Kinder und Jugendliche. Sie können aber auch in Erziehungs- oder Jugendwohnheimen, Jugendzentren, Familien- oder Suchtberatungsstellen, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung oder in ambulanten sozialen Diensten tätig sein. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Kinderkliniken, kirchlich-religiöse Einrichtungen der Kinderbetreuung, Grund- und Sonderschulen oder Internate und Ferienheime sowie Jugendorganisationen.

Wie kann ich mich bewerben?

Hochladen, schicken, vorbeibringen. Alles ist möglich. Laden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen einfach auf dieser Seite unter Bewerbung hoch oder schicken Sie uns diese auf dem postalischen Weg zu. Gerne können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auch persönlich vorbei bringen um einen ersten Eindruck unserer Schule zu gewinnen.

Weitere Fragen? Rufen Sie uns kostenfrei an unter: 0800 588 78 95

Unsere nächsten Starttermine

Berufsausbildung
Beginn:
05.02.2018
Dauer:
3 Jahre
Ort:
Fachschule - Sozialpädagogik
Ausbildung (Teilzeit)
Beginn:
12.02.2018
Dauer:
3 Jahre
Ort:
Fachschule - Sozialpädagogik

Termine

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