2. Februar 2024

Fremdsprachenassistent*in im Auswärtigen Dienst: Ein Beruf für Entdecker*innen

Der Beruf der Fremdsprachenassistent*innen verbindet geschickt Tätigkeiten im Büro und Sekretariatsmanagement mit Aufgaben der IT-Organisation, protokollarischen Tätigkeiten sowie Bürosachbearbeitung, z.B. im Rechts- und Konsularbereich, der Verwaltung oder auch in einem Kultur- oder Pressereferat einer Auslandsvertretung. Sie beherrschen nicht nur mehrere Fremdsprachen, sondern agieren gleichzeitig als Vermittler zwischen unterschiedlichen Kulturen. Ihre Mission: Die Kommunikation erleichtern und Verständnis zwischen Menschen mit diversen sprachlichen und kulturellen Hintergründen fördern.

In einem spannenden Vortrag von Frau Leiding-Mushapaidze, der Koordinatorin der Fremdsprachenassistent*innen in der Personalabteilung des Auswärtigen Amtes, erhielten unsere angehenden kaufmännischen Assistent*innen mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen Einblicke in die Welt dieses faszinierenden Berufs.

Arbeitsfeld und Herausforderungen: Ein Blick hinter die Kulissen

Fremdsprachenassistent*innen im Auswärtigen Dienst gestalten ihren Arbeitsalltag an einer der über 220 deutschen Auslandsvertretungen und in der Berliner Zentrale des Auswärtigen Amtes. Ein besonderes Merkmal dieses Berufs ist der alle drei bis vier Jahre stattfindende Wechsel des Einsatzorts. Von New York über Rio nach Ulan Bator, von Tokyo nach Ouagadougou – die Möglichkeiten sind vielfältig, können jedoch auch in klimatisch und gesundheitlich anspruchsvolle Länder oder gar in Krisen- und Kriegsgebiete führen. Eine Herausforderung, die echte Abenteurer*innen schätzen, aber auch eine Verantwortung, die mit Bedacht getragen werden muss.

Der Beruf des/der Fremdsprachenassistent*in im Auswärtigen Dienst erfordert nicht nur eine Leidenschaft für fremde Länder und Kulturen, sondern auch ein ausgeprägtes Organisationstalent. Die Tätigkeitsfelder sind so vielfältig wie die Länder, in denen sie agieren: Von der Unterstützung im Leitungsbereich bis zu einfachen Übersetzungen, Vorbereitung und Betreuung von Minister- und Delegationsbesuchen, bis hin zur Hilfe im Rechts- und Konsularbereich, inklusive der Mithilfe bei der Ausstellung von Pässen und Visa. An vielen Dienstorten ist auch ein Einsatz als IT-Betreuer*in vorgesehen.

 

Der Weg zum/zur Fremdsprachenassistent*in im Auswärtigen Dienst

Für diejenigen, die diesen aufregenden Berufsweg einschlagen möchten, bietet eine Ausbildung zum/zur Europasekretär*in, Fremdsprachenkorrespondent*in oder kaufmännischen Assistenz mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen, wie sie bei Campus Berlin angeboten wird, eine optimale Grundlage. Neben exzellenten Deutschkenntnissen auf Muttersprachenniveau (C1) sind auch sehr gute Englischkenntnisse (B2) erforderlich. Bei zweisprachigen Ausschreibungen sind zudem gute Kenntnisse (B1) einer weiteren, dienstlich benötigten Fremdsprache (Französisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch, Arabisch, Chinesisch) von Vorteil.

Der Einsatz in unterschiedlichen Ländern mag herausfordernd sein, aber er ist gleichzeitig auch äußerst bereichernd. Die regelmäßigen Ortswechsel erfordern Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Oft entscheiden sich Fremdsprachenassistent*innen dazu, ihre Familie oder Partner*in bei einem Wechsel des Einsatzortes mitzunehmen. Die Entscheidung, beim Auswärtigen Amt tätig zu sein, wird so zu einer Lebensentscheidung.

Mehr Informationen über die faszinierende Tätigkeit als Fremdsprachenassistent*in im Auswärtigen Dienst finden Interessierte auf der offiziellen Webseite des Auswärtigen Amtes. Ein Beruf, der nicht nur die Türen zu anderen Ländern, sondern auch zu persönlichem und beruflichem Wachstum öffnet.

 

Lesen Sie auch unser Interview mit unserer ehemaligen Schülerin Eliza Strahl, die mit uns ihre Erfahrungen als Fremdsprachenassistentin im Auswärtigen Dienst teilt.

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