Berufsbegleitende Ausbildung Heilerziehungspfleger*in
Sie sind davon überzeugt, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört, unabhängig davon, welche Sprache er spricht oder ob eine andere besondere Herausforderung ihm den Zugang zum Alltäglichem und dem sozialen Miteinander erschwert?
Dann ist der Beruf als Heilerziehungspfleger*in genau das richtige. Sie assistieren Menschen jeden Alters in der Teilhabe, unterstützen sie in ihrer Selbstständigkeit und setzen sich mit Ihrer Arbeit für aktive Inklusion ein.
Der Vorteil der berufsbegleitenden Ausbildung zur Heilerziehungspfleger*in im Vergleich zur Vollzeitausbildung liegt in der ausgewogenen Kombination von Berufstätigkeit und Ausbildungszeit.
Dank der sozialversicherungspflichtigen Anstellung verfügen Sie über Einkommen. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.
Das Besondere bei der Ausbildung bei Campus Berufsbildung am Südkreuz:
Die Campus Fachschule für Heilerziehungspflege ist die einzige Berliner Fachschule, die die Deutsche Gebärdensprache als Unterrichtsfach anbietet.
Ergänzend zu den vorgegebenen Lernfeldern setzen wir auf besondere fachliche Schwerpunkte: Musik und kreative Gestaltung, Motopädagogik mit inklusivem Sportunterricht in Kooperation mit dem SC Lebenshilfe, Logopädie, assistive Technologien der Unterstützten Kommunikation (UK) sowie inklusives Theater.
Diese vielfältigen Lernangebote ermöglichen unseren Studierenden unterschiedliche Ausdrucksformen kennenzulernen und sie später professionell im Berufsalltag einzusetzen.
Sie haben die Wahl:
Unsere Fachschule für Heilerziehungspflege ist die einzige in Berlin, die Ihnen die Möglichkeit bietet, die Ausbildung vollschulisch zu absolvieren. Ihr Vorteil: Sie können die berufliche Ausbildung mit dem akademischen Abschluss Bachelor Soziale Arbeit B.A. kombinieren.
Campus TV
Heilerziehungspflege aus erster Hand: Marek Kühn erzählt
Warum entscheidet man sich für eine Ausbildung in der Heilerziehungspflege? Wie sieht die praktische Arbeit aus und welche Erfahrungen macht man an der Fachschule?
Marek Kühn, Studierender der Heilerziehungspflege bei Campus Berlin, berichtet im Interview von seinem beruflichen Werdegang, seiner Arbeit in der Jugendhilfe und seinen Erfahrungen mit der Ausbildung. Besonders wichtig war ihm die Möglichkeit, Deutsche Gebärdensprache zu lernen.
Heilerziehungspflege berufsbegleitend: Marek berichtet über seine Ausbildung und Praxis
Nach sieben Jahren in der Jugendhilfe noch einmal eine Ausbildung beginnen? Marek Kühn hat sich dafür entschieden. Heute absolviert er die berufsbegleitende Ausbildung zum Heilerziehungspfleger bei Campus Berlin.
Im Video erzählt er, was ihn an der Arbeit mit Menschen begeistert, wie sein Berufsalltag in einer Wohngruppe für Kinder aussieht und warum er sich für unsere Fachschule am Südkreuz entschieden hat.
Deutsche Gebärdensprache war für Marek ein wichtiger Grund
Die Möglichkeit, Deutsche Gebärdensprache (DGS) zu lernen, war für Marek ein entscheidender Grund, sich bei Campus Berlin anzumelden. Auch wenn er DGS in seinem aktuellen Arbeitsalltag noch nicht benötigt, wollte er diese Sprache unbedingt erlernen.
Campus Berlin ist die einzige Fachschule für Heilerziehungspflege in Berlin, die Deutsche Gebärdensprache als festen Bestandteil der Ausbildung anbietet.
Heilerziehungspflege in der Praxis: Menschen begleiten und Entwicklung erleben
Was gefällt Marek besonders an seinem Beruf? Die Arbeit mit Menschen und die Möglichkeit, ihre Entwicklung zu begleiten.
In seiner Praxiseinrichtung, einer Wohngruppe für Kinder, gestaltet er den Alltag aktiv mit. Gemeinsame Projekte und die individuelle Begleitung der Kinder gehören zu seinen Aufgaben.
Persönliche Betreuung während der HEP-Ausbildung
Auch über seine Erfahrungen an der Fachschule spricht Marek im Interview. Besonders schätzt er, dass sich die Dozent*innen Zeit für individuelle Fragen nehmen und bei Schwierigkeiten unterstützen.
Inhalte
Die Heilerziehungspflege ist ein Berufsfeld im Aufbruch. Teilhabe und Inklusion werden heute nicht mehr als freiwillige Zusatzangebote verstanden, sondern als grundlegende Menschenrechte und gesellschaftliche Aufgabe.
Die Ausbildungsbezeichnung wird heute oft als altmodisch wahrgenommen – vor allem wegen des Wortbestandteils „heil“, der in den 1930er-Jahren, der Entstehungszeit des Berufs. Doch seit damals hat sich die Arbeit grundlegend verändert. Heute steht nicht mehr „Heilung“ im Mittelpunkt, sondern Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion als unveräußerliche Rechte jedes Menschen.
Heilerziehungspfleger*innen begleiten diesen Wandel aktiv: Sie unterstützen Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen dabei, ihr Leben selbst zu gestalten, ihre Stärken zu entfalten und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Wer sich für HEP entscheidet, wählt einen Beruf mit Sinn, Verantwortung und echter Zukunftsperspektive
Die berufsbegleitende Ausbildung zur Heilerziehungspfleger*in in Berlin dauert drei Jahre und verbindet praxisnahe Theorie mit der festen Tätigkeit in einer sozialen Einrichtung.
An drei Tagen pro Woche arbeiten die Auszubildenden in ihrer Einrichtung und sammeln dort wertvolle praktische Erfahrungen. An den zwei wöchentlichen Schultagen erwerben sie das theoretische Wissen in Pädagogik, Pflege, Kommunikation, Inklusion und weiteren Fachgebieten. Exkursionen, Hospitationen bei inklusiven Sportveranstaltungen und Projekte verknüpfen beide Lernorte miteinander und ermöglichen es den angehenden Fachkräften, ihre Kompetenzen Schritt für Schritt aufzubauen und im Alltag anzuwenden.
In der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin oder zum Heilerziehungspfleger lernen Sie, Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern. Die verschiedenen Lernfelder vermitteln Ihnen das Wissen und die praktischen Fähigkeiten, die Sie dafür brauchen – von Pflege und Pädagogik bis hin zu Kommunikation und rechtlichen Grundlagen. So werden Sie Schritt für Schritt auf eine verantwortungsvolle und erfüllende Tätigkeit im sozialen Bereich vorbereitet.
Fachrichtungsbezogene Lernfelder
Lernfeld 1 – Berufliche Identität und professionelles Selbstkonzept entwickeln und gestalten
Lernfeld 2 – Beziehungs- und Kommunikationsprozesse mit Einzelnen und Gruppen professionell gestalten
Lernfeld 3 – Unterstützung in verschiedenen Lebensphasen, Lebenslagen und Lebenswelten initiieren und personenzentriert gestalten
Lernfeld 4 – Bildungsarbeit und pädagogische Prozesse partizipativ und inklusiv planen, gestalten und evaluieren
Lernfeld 5 – Prozesse sozialer Teilhabe in allen Lebensbereichen partizipativ planen, gestalten und evaluieren
Lernfeld 6 – Institution, Team und Qualität entwickeln und im Sozialraum und in Netzwerken zusammenarbeiten
Lernfeld 7 – Menschen in behindernden Lebenssituationen bei der Gesundheitsförderung und -erhaltung personenzentriert assistieren
Weitere Bestandteile Ihrer Ausbildung sind drei fachübergreifende Lernbereiche:
Kommunikation und Sprache
Ästhetischer Bereich
Fachwissenschaftliches und mediales Arbeiten
Ergänzender Wahlpflichtunterricht rundet Ihre Ausbildung ab. Das Angebot der Wahlpflichtfächer wechselt bei Campus von Semester zu Semester und berücksichtigt oft Themen, die von den Auszubildenden vorgeschlagen werden.
Heilerziehungspfleger/innen assistieren Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen und sind auch in der Lage, körperlich und schwerst-mehrfach behinderte Menschen adäquat im Alltag zu begleiten. Sie verfügen über Kenntnisse Sozial-Pädagogik und in der Pflege. Sie unterstützen die Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen oder Senioren dabei, ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.
Die Arbeitsinhalte reichen von Alltagsaufgaben wie Einkaufen oder Kochen bis zur Förderung eigener Interessen der begleiteten behinderten Menschen (Theater-, Konzert- oder Kinobesuche). Sie gestalten mit ihnen gemeinsame Ausflüge und animieren zum Musizieren, Zeichnen oder anderen Freizeitaktivitäten. Einfühlungsvermögen und Geduld sind wichtige Voraussetzungen, ebenso eine qualifizierte, gelingende Kommunikation. Denn Heilerziehungspfleger*innen arbeiten in multi-professionellen Teams und kooperieren mit anderen Fachkräften z.B. aus der Kranken- und Altenpflege, mit Angehörigen (Eltern, Verwandten oder Freunden) und Fachdiensten.
Inklusion im Unterricht
Die Fachschule für Heilerziehungspflege am Standort Südkreuz legt besonderen Wert auf eine praxisnahe Ausbildung. Theoretische und praktische Ausbildungsinhalte sind von Anfang an eng miteinander verbunden.
Wir begleiten Sie von Anfang an auf dem Weg zum kompetenten und sicheren Berufsstart als Heilerziehungspfleger*in. Ergänzend zu den schulischen Lernfeldern und Fachpraktika bietet Campus Berlin:
- einen Kurs in Deutsche Gebärdensprache als festen Unterrichtsbestandteil mit 150 Stunden
- besondere Angebote in Logopädie und assistive Techniken.
- inklusiven Sportunterricht in Kooperation mit dem SC Lebenshilfe e.V. und GIB e.V. (zum Beispiel Rollstuhl-Basketball)
- Selbstschutztraining und Hilfe bei Selbstschutzmaßnahmen
- Exkursionen und Lernen am anderen Ort, z.B. Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation und Hospitation bei Sportfesten der Lebenshilfe
Häufige Fragen zur berufsbegleitenden Heilerziehungspflege-Ausbildung
Auf einen Blick: Dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zur/zum Heilerziehungspfleger*in · Zwei Tage Unterricht und drei Tage Praxis pro Woche · Unterricht mittwochs und donnerstags von 8:30 bis 14:30 Uhr · Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in einer geeigneten Einrichtung erforderlich · Monatliches Gehalt vom Arbeitgeber · Schulgeld: 120 Euro monatlich, einmalige Anmeldegebühr: 50 Euro · Nächster Ausbildungsbeginn: 25. August 2027 · Standort: Geneststraße 5, Berlin-Südkreuz
Ausbildungsform, Voraussetzungen und Praxisstelle
Was sind die Vorteile der berufsbegleitenden Heilerziehungspflege-Ausbildung gegenüber der Vollzeitausbildung?
Der größte Vorteil ist die Verbindung von Ausbildung, Berufspraxis und regelmäßigem Einkommen. Sie arbeiten drei Tage pro Woche in einer sozialen Einrichtung und besuchen an zwei Tagen die Fachschule. Das Gelernte können Sie direkt im Berufsalltag anwenden und Ihre beruflichen Erfahrungen in den Unterricht einbringen. In der Vollzeitausbildung stehen dagegen längere Unterrichtsphasen und Praktika in verschiedenen Einrichtungen im Mittelpunkt. Beide Ausbildungsformen dauern bei Campus Berlin drei Jahre.
Welche Voraussetzungen muss ich für die berufsbegleitende Heilerziehungspflege-Ausbildung erfüllen?
Sie benötigen eine geeignete Beschäftigung im sozialen Bereich sowie die erforderlichen schulischen und beruflichen Voraussetzungen. Der Zugang ist beispielsweise mit Abitur und einem achtwöchigen sozialen Praktikum oder mit MSA und einer einschlägigen Berufsausbildung möglich. Auch andere berufliche Qualifikationen können anerkannt werden. Hinzu kommen die persönliche und gesundheitliche Eignung sowie ausreichende Deutschkenntnisse.
Ich habe eine kaufmännische oder handwerkliche Ausbildung abgeschlossen. Kann ich trotzdem Heilerziehungspfleger*in werden?
Ja. Mit MSA und einer abgeschlossenen fachfremden Berufsausbildung ist ein Einstieg unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Wir prüfen gerne individuell, ob Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen.
Ich arbeite bereits in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Kann ich dort meine Ausbildung absolvieren?
Ja, wenn Ihre Einrichtung als Praxisstelle geeignet ist und Ihr Arbeitgeber die berufsbegleitende Ausbildung unterstützt. Sie können Ihre bisherige Tätigkeit fortsetzen und gleichzeitig einen anerkannten Berufsabschluss erwerben.
Ich habe noch keine Arbeitsstelle in einer sozialen Einrichtung. Kann ich mich trotzdem bewerben?
Sie können sich bereits vorab beraten und Ihre schulischen Zugangsvoraussetzungen prüfen lassen. Für die Aufnahme in die berufsbegleitende Ausbildung benötigen Sie jedoch ein geeignetes Beschäftigungsverhältnis und das Einverständnis Ihres Arbeitgebers. Mögliche Arbeitsstellen finden Sie beispielsweise in Wohneinrichtungen, ambulanten Assistenzdiensten oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Wenn Sie noch keine passende Arbeitsstelle haben, könnte auch unsere vollschulische Ausbildung eine Alternative sein.
Arbeitsalltag, Unterricht und Finanzierung
An welchen Tagen findet der Unterricht statt und wie lange dauert die Ausbildung?
Die berufsbegleitende Heilerziehungspflege-Ausbildung dauert drei Jahre. Der Unterricht findet mittwochs und donnerstags von 8:30 bis 14:30 Uhr an unserer Fachschule am Südkreuz statt. An den übrigen drei Wochentagen arbeiten Sie in Ihrer Einrichtung. Samstagsunterricht findet nicht statt.
Wie viele Stunden muss ich während der Ausbildung arbeiten?
Für die berufsbegleitende Ausbildung müssen Sie mindestens 19,5 Wochenstunden in einer sozialen Einrichtung arbeiten.
Bekomme ich während der berufsbegleitenden Heilerziehungspflege-Ausbildung ein Gehalt?
Ja. Sie sind während der Ausbildung bei einer sozialen Einrichtung angestellt und erhalten von Ihrem Arbeitgeber ein regelmäßiges Gehalt. Die Höhe hängt unter anderem von Ihrem Arbeitsvertrag, der vereinbarten Arbeitszeit und dem jeweiligen Arbeitgeber ab. So können Sie bereits während Ihrer Ausbildung Berufserfahrung sammeln und ein eigenes Einkommen erzielen.
Was kostet die berufsbegleitende Heilerziehungspflege-Ausbildung und welche Förderung ist möglich?
Das Schulgeld beträgt 120 Euro monatlich. Hinzu kommt eine einmalige Anmeldegebühr von 50 Euro. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter mittels Bildungsgutschein möglich. Auch andere Kostenträger, beispielsweise die Rentenversicherung, kommen infrage. Lassen Sie Ihre Fördermöglichkeiten vor Ausbildungsbeginn individuell prüfen.
Besonderheiten, Abschluss und Bewerbung
Was ist das Besondere an der Heilerziehungspflege-Ausbildung bei Campus Berlin?
Aktuell sind wir die einzige Fachschule für Heilerziehungspflege, an der Sie Deutsche Gebärdensprache (DGS) erlernen können. Weitere Schwerpunkte sind Unterstützte Kommunikation, Logopädie, inklusive Sportangebote in Kooperation mit dem SC Lebenshilfe sowie kreative Projekte und inklusives Theater. Sie lernen unterschiedliche Möglichkeiten kennen, wie Menschen mit Assistenzbedarf kommunizieren, sich ausdrücken und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Kann ich während der berufsbegleitenden Heilerziehungspflege-Ausbildung ein Auslandspraktikum machen?
Campus Berlin bietet Auslandspraktika im Rahmen von Erasmus+ an. Ob und wie sich ein Auslandsaufenthalt in Ihre berufsbegleitende Ausbildung integrieren lässt, hängt unter anderem von Ihrer Praxiseinrichtung ab. Grundsätzlich ist ein Auslandspraktikum jedoch möglich. Sprechen Sie Ihre Klassenleitung und unsere Erasmus+-Beauftragten frühzeitig darauf an.
Welchen Abschluss erhalte ich und wo kann ich anschließend arbeiten?
Nach bestandener Abschlussprüfung führen Sie die Berufsbezeichnung staatlich geprüfte*r Heilerziehungspfleger*in (Bachelor Professional in Sozialwesen). Anschließend können Sie die staatliche Anerkennung beantragen. Tätigkeitsfelder sind beispielsweise Wohneinrichtungen, ambulante Assistenzdienste, Tagesförderstätten, Werkstätten sowie inklusive Bildungs- und Freizeiteinrichtungen. Der Bachelor Professional ist kein akademischer Bachelorabschluss.
Kann ich die berufsbegleitende Heilerziehungspflege-Ausbildung mit dem Bachelor Soziale Arbeit kombinieren?
Nein. Das 3+1-Modell von Campus Berlin und der SRH University, das zum Bachelor of Arts (B.A.) Soziale Arbeit führt, ist aktuell ausschließlich mit der vollschulischen Heilerziehungspflege-Ausbildung kombinierbar.
Wann beginnt die nächste berufsbegleitende Heilerziehungspflege-Ausbildung und wie kann ich mich bewerben?
Der nächste Ausbildungsbeginn ist der 25. August 2027. Unterrichtsort ist die Fachschule für Heilerziehungspflege, Geneststraße 5, 10829 Berlin, direkt am Südkreuz. Für Bewerbungen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.
8 Gründe für eine Ausbildung bei Campus Berlin:
- Unterricht in Gebärdensprache
- Auslandspraktikum mit ERASMUS+
- Freundliche & tolerante Lernatmosphäre
- Abwechslungsreich mit Projekten, Lernwerkstatt und vielem mehr
- Einrichtungen der Eingliederungshilfe als Kooperationspartner
- Bibliothek mit Selbstausleihe
- Aufenthalts- und Pausenraum & Küche für Schüler*innen
- Digitalpaket & Unterricht mit Medienkompetenz
Berufschancen
Sprechen Sie Niederländisch, wollen vielleicht Ihr Spanisch aufbessern oder sprechen eine andere Sprache der EU?
Dann bereichern Sie als Student/in den Kreis der Partnerländer von Campus!
Seit 2013 können Studierende der Fachschule für Heilerziehungspflege im Rahmen des Erasmus+ Programmes ein Auslandspraktikum über einen Zeitraum von 2-12 Wochen absolvieren. Sie erhalten eine finanzielle Unterstützung in Form eines Stipendiums durch den Erasmus-Fond. Bisher waren Stipendiaten in England, Irland, Österreich, Schweden, Tschechischen Republik und Ägypten (Kairo). Die Auslandspraktika werden 1:1 anerkannt.
Diese Erfahrung ist für die Entwicklung unserer Studierenden beruflich wie privat eine unvergleichliche Gelegenheit. Wir freuen uns darüber, Ihnen diese Chance eröffnen zu können!
Nach Ihrer Ausbildung in der Heilerziehungspflege können Sie in verschiedenen Einrichtungen tätig werden.
- Stationäre Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung
- Ambulante Pflegedienste
- Schulvorbereitende Einrichtungen
- Tagesstätten an Förderschulen
- Integrative Kindergärten mit Einzelintegration von behinderten Kindern
- Werkstätten für behinderte Menschen
- Berufsbildungswerke
- Heilpädagogische Kinder- und Jugendwohnheime
Bewerbung
Voraussetzungen
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur) plus 8 Wochen soziales Praktikum oder
- Fachabitur (Schwerpunkt Sozialpädagogik) oder
- Mittlerer Schulabschluss (MSA oder gleichwertig) plus berufliche Vorbildung (= Ausbildungsabschluss):
– zweijährige berufliche einschlägige Ausbildung (z.B. Sozialassistenz)
– zweijährige berufliche nichteinschlägige Ausbildung plus 8 Wochen soziales Praktikum
– dreijährige nichteinschlägige Berufsausbildung
– drei Jahre Berufstätigkeit mit mind. 20 Std./Woche: einschlägiges Arbeitsumfeld
– vier Jahre Berufstätigkeit mit mind. 20 Std./Woche: nichteinschlägiges Arbeitsumfeld - persönlichen und gesundheitlichen Eignung.
Die Anrechnung von Berufstätigkeiten oder Zivildienst oder Soziales Jahr ist möglich und im Einzelfall zu klären.
Förderung
Eine Förderung durch die Agenturen für Arbeit und Jobcenter mittels Bildungsgutschein sowie durch die Rentenversicherungsträger, die Berufsgenossenschaften und den Berufsförderungsdienst ist bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen möglich.
Wie bewerben?
Für die Bewerbung gilt die Devise HEP, also
- Hochladen der Unterlagen auf dieser Seite unter „Bewerbung“ oder als
- E-Mail-Bewerbung mit Anhang im PDF-Format oder auf dem
- Postweg.
Digital oder analog – alles ist möglich. Gerne können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auch persönlich vorbei bringen, um einen ersten Eindruck unserer Schule zu gewinnen.
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Wissenswertes und Zugangsvoraussetzungen:
Anfrage für digitales Bewerbungsgespräch möglich.
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Campus Südkreuz
Der Ort für soziale Berufe! Gut erreichbar am Südkreuz.
Campus Berufsbildung e.V. ist der Bildungsstandort Berlins für soziale Berufe. Unsere Pädagog/innen sind berufserfahren, kompetent und kommunizieren auf Augenhöhe. In unseren Klassen herrscht eine freundliche und konzentrierte Lernatmosphäre. Campus ist Ihr Ansprechpartner auf dem Weg zum Traumberuf in der Pädagogik.
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